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Die erste Musikstunde: So bereitest du dein Kind vor

Die erste Stunde an der Musikschule ist für viele Kinder aufregend, und für ihre Eltern oft auch. Hier liest du, was auf euch zukommt und wie ihr entspannt startet.

Veröffentlicht am · 4 Minuten Lesezeit

Ein Mädchen spielt Keyboard, die Lehrerin sitzt daneben und zeigt auf die Tasten.

Kurz gesagt

  • Die erste Stunde ist zum Kennenlernen da. Niemand erwartet, dass dein Kind schon etwas kann.
  • Mitbringen: ein Lieblingslied, kurze Fingernägel und, falls vorhanden, das eigene Instrument.
  • Sprich vorher von Ausprobieren, nicht von Lernen oder Üben. Das nimmt den Druck.
  • Frag danach, was Spaß gemacht hat, und nicht, wie gut es war.

Was passiert in der ersten Musikstunde?

Bei ProMusica ist die erste Stunde eine kostenlose Schnupperstunde. Die Lehrkraft lernt dein Kind kennen, fragt nach seiner Lieblingsmusik und lässt es das Instrument in Ruhe ausprobieren. Oft entstehen schon die ersten Töne oder ein kleiner Rhythmus.

Am Ende weißt du, wie die Lehrkraft arbeitet, und dein Kind weiß, ob es Lust auf mehr hat. Dauer der Schnupperstunde: [Minuten bestätigen].

Was sollte mein Kind mitbringen?

  • Ein Lieblingslied. Den Titel aufzuschreiben oder auf dem Handy zu zeigen reicht völlig. Wir unterrichten mit Songs, die Kinder kennen.
  • Das eigene Instrument, falls schon eines da ist. Wenn nicht: [Instrument vor Ort vorhanden?]
  • Kurz geschnittene Fingernägel, vor allem für Gitarre und Klavier.
  • Etwas zu trinken, gerade wenn die Stunde direkt nach der Schule liegt.
  • Bequeme Kleidung. Beim Schlagzeug sind flache Schuhe praktisch, weil die Füße die Pedale spielen.

Wie bereite ich mein Kind darauf vor?

Erzähl kurz und einfach, was passiert. Zum Beispiel: „Wir schauen uns heute eine Gitarre an, und du darfst alles ausprobieren.“ Sätze wie „Da musst du jetzt gut aufpassen“ erzeugen eher Druck.

Plane die Stunde möglichst nicht direkt nach einem langen, vollen Tag. Unterricht ist bei uns montags bis freitags von 13 bis 21 Uhr, da findet sich meist ein ruhiger Termin.

Und sei ruhig selbst neugierig. Kinder spüren sehr genau, ob ihre Eltern sich auf etwas freuen.

Sollen Eltern bei der ersten Stunde dabei sein?

Bei der Schnupperstunde kannst du gern dabei sein [bestätigen]. Gerade jüngere Kinder fühlen sich sicherer, wenn Mama oder Papa im Raum ist.

Im regulären Unterricht ist es dagegen oft besser, draußen zu warten. Viele Kinder trauen sich mehr, wenn niemand Bekanntes zuschaut. [Wartebereich für Eltern im Haus? bestätigen]

Was mache ich nach der ersten Stunde?

  • Frag: „Was hat dir am meisten Spaß gemacht?“ Lass dir zeigen, was dein Kind ausprobiert hat.
  • Gebt euch ein, zwei Tage Zeit für die Entscheidung. Begeisterung muss nicht sofort laut sein.
  • Kauf nicht gleich ein teures Instrument. Frag lieber die Lehrkraft, was für den Anfang reicht.
  • Wenn es nicht gepasst hat: Probiert ein anderes Instrument. Das ist kein Scheitern, sondern Teil der Suche.

Fazit

Die erste Musikstunde soll vor allem Lust auf mehr machen. Mit einem Lieblingslied in der Tasche, ohne Leistungsdruck und mit etwas Zeit für die Entscheidung danach legt ihr den besten Grundstein. Den Termin für die Schnupperstunde vereinbarst du hier in zwei Minuten oder telefonisch unter 0172 7329558.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Musikstunde für Kinder?

Üblich sind 30 bis 45 Minuten, bei jüngeren Kindern eher kürzer. Die passende Dauer besprecht ihr nach der Schnupperstunde mit der Lehrkraft.

Was kostet die erste Stunde?

Die Schnupperstunde bei ProMusica ist kostenlos und unverbindlich.

Was, wenn mein Kind sehr schüchtern ist?

Das ist ganz normal. Eine gute Lehrkraft lässt deinem Kind Zeit, und oft hilft der Lieblingssong als Eisbrecher. Bei der Schnupperstunde kannst du außerdem dabei sein.

Geschrieben vom Team der ProMusica Musikschule EsslingenFachlich geprüft von [Name der Lehrkraft, Instrument]. Wir unterrichten seit 1997 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Esslingen.

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